Feedback und Weiterentwicklung der Idee

Themen, die mich persönlich momentan und allgemein beschäftigen, und bei denen ich mir daher sehr gut vorstellen könnte dass ich sie in meiner Arbeit behandle, sind: Skin Hunger, das Gefühl Sicherheit/”zu Hause”/ einen Platz haben, örtlich als auch finanziell und metaphorisch, und “Angenehmes”.

What some psychologists term “skin hunger” (also known as touch hunger) is a need for physical human contact. Satisfying your skin hunger requires you to have meaningful physical contact with another person, and failing to observe your need for human touch can have profound emotional, even physical, consequences. (source: https://www.vice.com/en_us/article/d3gzba/the-life-of-the-skin-hungry-can-you-go-crazy-from-a-lack-of-touch)

Prinzipiell hängen diese Themen alle zusammen. Besonders als Kind ist es extrem wichtig für die Entwicklung von den Eltern berührt zu werden, ein Baby fühlt sich in den Armen der Mutter geborgen, sicher. Das Gefühl ungeliebt zu sein, von Unsicherheiten umgeben und ihnen hilflos ausgeliefert kann selbst einen erwachsenen Menschen in ein Kleinkindstadium zurückversetzen. “Angenehmes” hilft, auch wenn es oft nicht die logisch richtige Reaktion auf die unsichere Situation ist. Beispielsweise bei finanziellen Sorgen übermäßiger Fast Food Konsum, Kleidungskauf oder andere mehr oder weniger kostspielige Hobbies bzw Escapismus, bis zu den kleinsten Dingen, wie ein Stoff, der sich gut anfühlt, ein flauschiges Tier.

Auf letzteren Empfindungen könnte eben jenes Interface basieren. Mir kommen basierend auf diesen Konzepten folgende mögliche Materialien in den Sinn: Latex, kalte Mechanische Materialien, Fell/felliger Stoff. Man könnte auch verschiedene Aspekte zusammenbringen. Wattestäbchen sind etwas schräg, ich mein das könnte schon ulkig aussehen, aber ich möchte gerne dass es tiefer geht. Es könnte ein frankensteinartiges Patchwork Wesen sein, so zerlegt und unvollkommen wie die menschliche Seele. Das würde mir gefallen.

Ich möchte auch die Sounds nicht reduzieren auf entweder konsumentenfreundlich oder nicht. Ich finde die Idee auch schön, dass es sehr unangenehm sein kann als auch angenehm und unterschiedliche Formen der Skulptur diese Stimmungslagen widerspiegeln, also dass das Verformen der Skulptur zum Beispiel den Sound steuert. Die Frage ist wie man das technisch realisieren kann. 5 oder 6 fertige Stücke abzuspielen wäre mir aber zu wenig Interaktion, ich glaube es kann spannend sein wenn es sehr fein verstellbar ist.

Also die Skulpturen von Jean Tinguely finde ich cool, ganz so mechanisch hätte ich mir es nicht vorgestellt. Die Größe der Skulptur ist auch relativ variabel. Auch Choe U Ram und Jessica Drenk sehr cool, ich kann jetzt auch gar nicht so viel dazu sagen, verglichen mit meinem Projekt, weil mein Wunsch ist ja weder was nachzumachen oder was total neues zu machen (wurde uns ja auch abgeraten davon) ich glaube solange es meinem Gefühl und meiner Motivation treu bleibt kann ich es schaffen eine Skulptur zu kreieren, die ganz meinem eigenen Stil treu ist.

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